Die Aufgaben der Rettungsleitstellen Freiberg und Mittweida werden im kommenden Jahr in Freiberg zusammengeführt.
Grund für diese Entscheidung ist das Ausscheiden von vier Mitarbeitern, deren Stellen nicht neu besetzt werden können, da entsprechendes Fachpersonal intern und extern in erforderlichem Umfang fehlt. Steffen Kräher, Leiter des Referates Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz, begründet die Standortentscheidung Freiberg mit der modernen Ausstattung: „Erst im vergangenen Jahr ist die Leitstelle mit neuer Technik ausgestattet worden und für die Übernahme der Aufgaben des Bereiches Mittweida erweiterbar. Durch die Zusammenlegung spart der Kreis in den nächsten beiden Jahren rund 180.000 Euro ein, damit amortisiert sich die erforderliche Investition. Selbst nach Inbetriebnahme einer zukünftigen Regionalleitstelle in Chemnitz für Feuerwehr und Rettungsdienst wird die Ausrüstung der Freiberger Leitstelle weiterhin im Katastrophenfall genutzt.“
Die Region Döbeln wird weiterhin durch die Leitstelle des Rettungszweckverbandes in Grimma bedient. In voraussichtlich zwei Jahren soll die Großleitstelle in Chemnitz, welche dann für die Stadt Chemnitz, den Erzgebirgskreis und den Landkreis Mittelsachsen zuständig ist, fertig sein.